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EIT.swiss begrüsst Ablehnung der Nachhaltigkeitsinitiative
Die Schweizer Stimmbevölkerung hat den starren Bevölkerungsdeckel abgelehnt. Für EIT.swiss ist das ein wichtiges Signal für Stabilität und Verlässlichkeit.
Die Bauwirtschaft steht vor grossen Aufgaben: Wohnungsbau, Verkehrs-, Energie- und Wasserinfrastruktur, Schutz vor Naturgefahren und Erneuerung bestehender Gebäude. Dafür braucht es Fachkräfte entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Mit dem gestrigen Volksentscheid hat die Bauwirtschaft Planungssicherheit erhalten und kann weiterhin auf die Fachkräfte zählen, die sie für ihre Aktivitäten benötigt.
Auch stabile Beziehungen zum nahen Ausland sind eine wichtige Rahmenbedingung für die Bauwirtschaft. Die EU ist der wichtigste Handelspartner der Schweiz, insbesondere im Hinblick auf Baumaterialien und den Handel mit Bauprodukten. Das “Nein” zur Nachhaltigkeitsinitiative bringt deshalb den Bauunternehmen in der Schweiz Verlässlichkeit bei der Realisierung von Wohnungen, Verkehrswegen, Energieanlagen und Schutzbauten.
Die Diskussionen der letzten Wochen haben indes gezeigt, dass nun die zentralen Herausforderungen und Themen im Wohnungsbau, spezifisch bei den Baubewilligungen, in Angriff genommen werden müssen. EIT.swiss wird sich zusammen mit anderen Branchenvertretern auf politischer Ebene dafür einsetzen, dass die Bauwirtschaft auch künftig ihren zentralen Beitrag zur Entwicklung, Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität unseres Landes leisten kann.